Awareness

KongressGuide

Awareness

Auf dem HOP! Landesjugendkongress sollen sich alle Teilnehmenden wohlfühlen und eine gute Zeit mit tollen Erlebnissen verbringen, an die man sich später gern zurückerinnert. Dazu gehört auch, dass sich alle Beteiligten auf einen wertschätzenden und rücksichtsvollen Umgang miteinander einigen.

Diese Regeln sind in einem Verhaltenskodex zusammengefasst, der ein Baustein eines größeren Awareness-Konzept ist. Awareness ist ein englisches Wort und bedeutet so viel wie Bewusstsein bzw. Achtsamkeit. Für einen wertschätzenden Umgang miteinander regelt der folgende Verhaltenskodex daher die Grundlage des Miteinanders auf dem HOP! Landesjugendkongress:

  • Wir alle sind eingeladen und haben das Recht, uns einzubringen und mitzumachen. Wir üben einen wertschätzenden, respektvollen und achtsamen Umgang miteinander. Wir lassen einander ausreden. Jede Meinung ist wertvoll. Wenn wir verschiedener Meinung sind, üben wir sachlich und konstruktiv Kritik. Das heißt unter anderem, dass wir immer eine Aussage oder Idee kritisieren, niemals die Person, die sich äußert.
  • Wir achten die persönlichen Grenzen anderer, die jede_r Einzelne für sich selbst festlegt. Wir respektieren die Privatsphäre anderer und achten auf den Schutz der eigenen.
  • Grenzen müssen benannt werden, um respektiert zu werden. Jede_r ist ermutigt, nein zu sagen, wenn seine_ihre Grenzen verletzt werden.
  • In unserer Gruppe sind wir achtsam für die Bedürfnisse der anderen und sorgen füreinander.
  • Diese Regeln gelten auch für die sozialen Medien und Fotos. Wir fragen zuerst nach, ob wir Fotos anderer Personen machen dürfen, und veröffentlichen Fotos nur mit ausdrücklicher Zustimmung der abgebildeten Personen.

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Folgende No-Gos ziehen Konsequenzen und ggf. einen Ausschluss aus der Veranstaltung nach sich: Hier ist kein Platz für Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, LGBTQIA*-Feindlichkeit*, Behindertenfeindlichkeit und ähnlichen Mist, d. h. abwertendes Verhalten aufgrund von Gruppenzugehörigkeit oder zugeschriebenen Merkmalen wird nicht akzeptiert! Hierbei geht es um den Schutz der Betroffenen, nicht um „political correctness“! Niemand wird beleidigt oder anderweitig abgewertet. Grenzüberschreitungen und Übergriffe auf sprachlicher oder körperlicher Ebene werden nicht geduldet.

*LGBTQIA* steht für: lesbische, schwule, bi-, trans-, inter- und asexuelle, sowie queere Menschen.

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Ich kann mir jederzeit und überall Hilfe und Unterstützung holen, wenn ich Grenzverletzungen selbst wahrnehme, beobachte oder erleide.